IG Kultur Steiermark

Kostenlose Rechts- und/oder Steuerberatung!

fotoKünstlerInnen sind gut beraten!
Kostenlose Rechts-und/oder Steuerberatung für KünstlerInnen und Kulturvereine.

Ab Mai 2016 gibt es monatlich Beratungen in Graz (Ausnahme August und Dezember) und punktuell in der Region. Jeweils eine Person zur Rechts-und Steuerberatung steht für ein vertrauliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Die kostenlose Beratung ist begrenzt auf eine Stunde pro Person und Jahr.

Termine / Ort / BeraterInnen:
* Fr, 16.Dez. (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Bauer&Mag. Ehgartner
* Do,12.Jän. 2017 (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Beck &Schachner+Partner
* Do,9.Feber. (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Beck &Schachner+Partner


Anmeldung zu einem bestimmten Termin mit Kennwort „Beratung + Datum“ im Betreff an office.igkultur@mur.at
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Novelle Kultur&Kunstförderungsgesetz 2016

Am Dienstag 15.November 2016 wurde im Landtag die 3.Novelle des Kultur- und Kunstförderungsgesetzes 2005 (KuKuFÖG) beschlossen. Die Änderungen treten mit 1.Jänner 2017 in Kraft.

Kein Mut zur Innovation!

Auch der 3. Novelle des Kultur- und Kunstförderungsgesetzes unter Landesrat Buchmann fehlt der politische Mut.
Schon im Prozess der Novellierung wurde deutlich, dass der Diskurs mit den Kulturschaffenden über die geplante Gesetzesänderung nicht wirklich gesucht wurde. Es gab zwar eine Einladung zur schriftlichen Stellungnahme zum Gesetzesentwurf, der viele Kulturschaffende nachkamen, aber keine Diskussion der eingegangen Vorschläge mit den Betroffenen. Mutig wäre es gewesen hier in einen Dialog zu treten.

Mutig wäre es auch gewesen, sich in einzelnen Punkten an fortschrittlichen Kulturfördergesetzen anderer Bundesländer zu orientieren.
So verzichtet das Gesetz des Landes Salzburg vollkommen auf eine Auflistung von Förderbereichen bzw. Kunstsparten. Eine sehr weise Entscheidung, weil damit die unaufhörliche Anpassung, sprich Novellierung des Gesetzes immer dann, wenn sich Arbeitsbereiche der Kulturschaffenden weiterentwickeln und neue Genres entstehen, nicht mehr notwendig ist. Die im Salzburger Gesetz verankerten Grundsätze und Ziele sind der tatsächliche und hinlängliche Rahmen für die Kulturförderung, eine Sparten- bzw. Genrezuweisung wird obsolet.

Auch hinsichtlich der Bestellung des Kulturkuratoriums hätte man sich mutigeren Bundesländern anschließen können. So wird die Bestellung in Oberösterreich durch eine öffentliche Ausschreibung geregelt. In Salzburg erfolgt sie mittels Wahl aus einer Liste von Vorschlägen der interessierten Öffentlichkeit. In Tirol erfolgt die Bestellung aufgrund von Vorschlägen von bedeutenden kulturellen Einrichtungen, Organisationen, Personen und Personengruppen.

Völlig unverständlich erscheint uns die Verankerung von administrativen Modalitäten im Gesetz. Konkret: die Antragstellung mittels Online-Formular. Denn eigentlich haben Administrative und Ablaufmodalitäten gegenüber Gesetzen den Vorteil, dass sie sich flexibler und schneller ändern können. Hier ist nun eine Änderung nur mit einer neuerlichen Novellierung möglich.

Dienten die beiden ersten Novellen (2012 und 2013) der nachträglichen Legitimierung von bereits geschaffenen Fakten, so ist diese Novelle wohl dazu geeignet, für zukünftige Novellierungen zu sorgen.

Beschluss und Gesetzestext

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MATRYOSHKA EFFECT

scan flyerGrafik: Edda Strobl
MATRYOSHKA EFFECT – Cultural Policies and its Ideologies
Lage von Kunst und Kultur in zeitgenössischen kapitalistischen Gesellschaften

Das Symposium fand am Freitag, 25. November 2016 an der Universität Graz, Universitätsplatz 2, 2. Obergeschoß, HS 02.21, in der Zeit von 9:30 Uhr bis 18Uhr statt.

Seit dem Aufschwung des Neoliberalismus befinden sich der Kunst- und Kulturbereich in einem ständigen Wandel.
Die permanenten Änderungen der Reglementierung in diesen Gebieten beeinflussen nicht nur den Inhalt und die Bedeutung von Kunst und Kultur. Vielmehr bedingen sie auch neue Arten der Kunst- und Kulturproduktion.

Im Symposium werden die Prozesse, die die kulturelle Produktion heute verändern wie bei einer Matrjoschka-Puppe aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

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Veranstaltungsgesetz: Erleichterungen für Kulturveranstaltungen

Im Jahr 2015 begann die IG Kultur Steiermark eine Gesprächsreihe mit VertreterInnen der Parteien im Landtag zur Verbesserung der Situation der steirischen Kulturinitiativen.
Ein wichtiger Punkt dabei war eine Novellierung des Veranstaltungsgesetzes, um Ausnahmeregelungen für Kulturinitiativen zu erreichen.
Nach einer Vielzahl von Lobbying-Gesprächen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen!

Kulturelle Bildungsveranstaltungen im Bereich der Literatur, der bildenden Kunst oder Medienkunst werden vom Anwendungsbereich des Veranstaltungsgesetzes ausgenommen.

Hier zur Stellungnahme der IG Kultur Steiermark.

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Cooks of Grind

cooks of grind

Gegründet: 2001

Sparte: interdisziplinäre kochkunstaktionen

Kontakt:
Sandgasse 46/20, 8010 Graz, Austria
kueche@cooksofgrind.org
www.cooksofgrind.org

Beschreibung:
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